Mit diesem Titel berichtet die NDR Sendung „Markt“ (24.09.18) kritisch über den Umgang der Generaliversicherung mit ihrem Kunden. Daniel S. leidet an einer schweren Stoffwechselerkrankung und hat einen Antrag auf Berufsunfähigkeit gestellt.
Vorneweg ich möchte nicht den kritischen Bericht kritisieren, sondern die fehlenden Ratschläge der Sendung und das suggerierte Bild, welches den Verbrauchern vermittelt wird.

Die Sendung beginnt emotional mit trauriger Musik  und zwei Männer die im Feld am Wasser spazieren gehen, dazu die Geschichte von Daniel S. und welche fatalen Folgen die Krankheit/ Berufsunfähigkeit für Ihn und seine Familie haben. Von der emotionalen Seite ist man natürlich sofort auf der Seite des Familienvaters – Alleinverdiener, 3 Kinder nd Hausfinanzierung am Laufen: Die Existenz der Familie ist gefährdet, weil die böse Versicherung nicht zahlt.
Dazu das Statement von D.S.: „Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt einfach nicht, obwohl man diese ja genau dafür abschließt!“
Das Bild ist gemalt: Der schwerschuftende Vater und die Versicherung die nicht zahlt, ohne Grund, weil das einfach „immer“ so ist. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, grundsätzlich habe ich genau wie die meisten anderen auch hier ein gewisses Mitgefühl. Auf die Punkte die ich jetzt hinweise gehe ich in meinem Webinar zur Berufsunfähigkeitsversicherung ausführlich ein und erkläre was zu tun ist, um das Schicksal von Daniel S. zu vermeiden (Zum Webinar)

  • Zur genauen Beurteilung fehlen schon mal einige Angaben wie: Beratungsdokumentation, Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung, Datum der Behandlung, Datum Antragstellung etc.
  • Die Versicherung zahlt eben nicht einfach so nicht, sondern weil im Rahmen der Leistungsprüfung festgestellt wurde, dass bei Antragstellung zur Berufsunfähigkeitsversicherung verschieden Gesundheitsfragen falsch beantwortet wurden und Behandlungen nicht angegeben waren. Später erfähren wir, dass nicht nur der Heuschnupfen „vergessen“ wurde sondern auch eine Artrose und Senkspreizfuss.
  • Die Ehefrau stellt den Antrag und beschwert sich über die angeforderten Unterlagen. Nun gut, das ist eben so: Versetzen Sie sich mal in die Lage jemand will jeden Monat 1.000€ von Ihnen haben. Würden Sie da nicht auch ganz genau nachfragen wieso, weshalb, warum? Das ist die Aufgabe der Versicherung und diesem Fall sieht man, da kamen ein paar Behandlungen raus die „vergessen“ wurden.
  • Die Aussage von Daniel S., dass es ja so schwer sei die Gesundheitsfragen zu beantworten ergibt doch hier keinen Sinn. Hier hätte mal der Hinweis kommen sollen, der später dann vom Rechtsanwalt kommt, dass das eben kein Spass ist den man mal so nebenher beantwortet. Im Zweifel muss dann eben beim Arzt angefragt werden.
  • Am Ende wird als Fazit aufgrund des Drucks der Sendung wird dann doch nachgeprüft und später geleistet und erst auf Nachhaken der Presse liefert auch die „böse“ Uniklinik endlich die Unterlagen.
  • Zum Glück für Daniel S. kann kein Zusammenhang mit den Behandlungen und seiner Stoffwechselkrankheit hergestellt werden, sonst wäre er vermutlich auch mit TV chancenlos gewesen. So hart es klingt, dann sogar zu Recht.

Was denkt jetzt also der Verbraucher: Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig, kann mir passieren – aber wenn dann zahlt die Versicherung sowieso nicht! Also mache ich besser gar nichts.

Wo sind die Lösungsansätze und Ratschläge an die Verbraucher: So geht Berufsunfähigkeitsversicherung richtig! Fehlanzeige.

In meinem Webinar zur Einkommensabsicherung können Sie sich ein Bild machen, wie Sie es richtig angehen können. Wie Sie mit den Gesundheitsfragen umgehen müssen, wie man im Vorhinein prüft ob Behandlungen ein „Problem“ darsellen, wer Ihnen hilft im Leistungsfall ohne, dass Sie mit der ganzen Familie im TV auftreten müssen und Ihr ganzes Privatleben auspacken!
Melden Sie sich kostenlos und unverbindlich an: Webinar Die 5 fatalsten Irrtümer zur Berufsunfähigkeitsversicherung.